Making of ... Danidori


Heute wurde ich bei Instagram wiederholt gefragt, wie ich denn ein Danidori befülle und wie lange ich brauche. Natürlich erkläre ich Euch gerne hier meine Herangehensweise, aber ob das für Euch alle ein Maßstab ist, müsst Ihr natürlich selber überlegen. Denn meine Danidoris sind meist echt durchgeplant, was vor allem damit zu tun hat, dass ich Fotos entwickeln lasse und nicht x-mal bestellen möchte, sondern oft gleich mehrere Projekte plane, mir Notizen mache und entsprechend Bilder bestelle... und davon habe ich reichlich.

Ich fange also mal bei Adam und Eva an:


1. Fotos:

Ich fotografiere mit meinem Handy und meiner Spiegelreflexkamera und alle Fotos landen auf meinem Rechner und werden dort in Ordner sortiert, die mit Datum und Ereignis beschriftet werden.

Ich nutze dafür das Programm Picasa. Ich mag dieses Programm und Tools für simple Bildbearbeitung liefert es gleich mit, es ist außerdem Freeware, wird aber leider nicht mehr supported oder weiterentwickelt. Ich liebe es!

Mit Hilfe von Picasa markiere ich nun meine Lieblingsfotos und exportiere sie aus dem Ordner "markierte Fotos" in einen separaten Ordner.

Diese Kopien werden dann bearbeitet.

Ein Danidori verfügt über 19 Doppelseiten, also muss ich meine Fotos entsprechend aussuchen und mir überlegen, welches Foto in welcher Größe eingefügt werden soll. Ich mag ein Kombination aus großen und kleinen Fotos.

Das Seitenverhältnis der Fotos (zum Beispiel 1:2 für Fotos, die über eine halbe Seite gehen) kann ich ebenfalls in Picasa anpassen.

Achtung: Prüft welche Formate der Anbieter Eurer Wahl zu bieten hat. Der Anbieter meiner Wahl ist Saal Digital, alle Fotos lasse ich mit Silk Touch Oberfläche entwickeln.

Ja, das ist etwas teurer, aber ich zahle nicht Geld für teures Papier und scrappe stundenlang um dann unschöne Automatenfotos einzukleben. Da bin ich wenig kompromissbereit.


2. Interaktive Elemente:

Die interaktiven Elemente in Alben habe ich in einem Ordner zusammengefasst und mir die Maße der Fotos dazu geschrieben.

Wenn ich also ein bestimmtes Element einsetzen möchte, suche ich mir die Fotomaße heraus und passe die Bilder entsprechend an.

Dazu benötigt Ihr ein Programm, mit dem Ihr Collagen erstellen könnt.

Ich nutze eine uralte Version von Photoshop, schaue welche Maße der Fotoanbieter hergibt, erstelle eine Vorlage mit der Größe, füge die Bilder ein und beschneide sie entsprechend. Tipp: Benennt Eure Fotos mit der Fotogröße, dann habt Ihr es später leichter, wenn ihr sie zum entwickeln abschickt.


3. Zusammenfügen:

Ich habe immer ein Zweitdanidori bereit liegen, in das ich alle Elemente, Fotos, Embellishments usw. einsortiere, bevor ich loslege.

Die interaktiven Elemente versehe ich meist vor dem Einkleben mit Bildern, das ist einfacher.

Wird Euer Danidori ein Brummer - das passiert mir öfters - löse ich gleich die Klammern und ziehe durch die jeweils äußeren Löcher Bakers Twine.

Jetzt geht Ihr Seite für Seite vor und klebt alles in Euer Album.

Wenn Ihr mehr Fotos habt, als Euer Album Seiten, fügt aufklappbare Seiten oder Taschen ein. Taschen oder Einschubfächer sind auch gut, wenn Ihr mehrere Fotos im waagerechten Format habt.


Alternative: Wenn Ihr was die Größe der Fotos angeht unsicher seid, oder mehrere Projekte gleichzeitig bastelt oder einfach noch mehr Planung braucht, könnt Ihr auch mit Hilfe eines Programmes, wie zB Powerpoint eine digitale Vorlage zusammenstellen.

Das habe ich hier und da auch schon gemacht, um mich nicht zu verzetteln.

Bei Powerpoint könnt Ihr die Seiten auf die Größe eines Danidori anpassen, Ihr fügt 19 Seiten ein, fügt Eure Bilder ein und schaut Euch an, wie sie wirken.


Jetzt habe ich ja einen halben Roman geschrieben... und das ist bestimmt nicht die einfachste Herangehensweise, aber für mich funktioniert es so ganz prima und vielleicht macht es das für den ein oder anderen ja etwas leichter. Traut Euch!

Bei Fragen, meldet Euch einfach. Schönen Restsonntag, Eure Meli




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